Lichina confinis ist eine Art von Flechte, die zur Klasse Lichinomycetes, zur Ordnung Lichinales und zur Familie Lichinaceae gehört. Sie gehört zu den häufigsten und weit verbreiteten Flechtenarten in Küstennähe. Lichina confinis ist eine relativ kleine Flechte mit einer maximalen Größe von etwa 5 cm. Sie zeichnet sich durch ihren unverwechselbaren, buschigen Wuchs und ihre dunkelbraune bis schwarze Farbe aus.
Beschreibung & Charakteristika
Lichina confinis wächst in charakteristischen, kompakten Büscheln und hat einen verzweigten, verzweigten Thallus. Ihre Struktur ist corticös, das heißt, sie hat eine äußere Rindenschicht. Die Flechte hat keine speziellen Fortpflanzungsorgane, sondern vermehrt sich hauptsächlich vegetativ über Fragmente ihres Thallus. Lichina confinis ist an ihrem spezifischen Lebensraum zu erkennen, da sie fast immer in der Gezeitenzone zu finden ist und ein tiefes, fast schwarzes Aussehen aufweist.
Lebensraum & Vorkommen
Lichina confinis gedeiht in der Gezeitenzone, wo sie an felsigen Küsten exponiert ist. Diese Umgebung ist durch wechselnde Gezeitenbedingungen und hohe Salzkonzentrationen gekennzeichnet. Lichina confinis ist eine euryhaline Art, die hohe Schwankungen der Salzkonzentration tolerieren kann. Sie kommt sowohl in der oberen als auch in der unteren Gezeitenzone vor und kann sogar kurze Zeiträume bei vollständiger Überflutung überstehen. Lichina confinis ist eine häufige Art in vielen Teilen der Welt, darunter die Küsten Europas, Nordamerikas und Asiens.
Taxonomie
Lichina confinis wurde erstmals von dem schwedischen Botaniker Erik Acharius im Jahr 1810 beschrieben. Die Flechte gehört zur Klasse Lichinomycetes, zur Ordnung Lichinales und zur Familie Lichinaceae. Innerhalb dieser Klassifizierung ist Lichina confinis Teil einer relativ großen und vielfältigen Gruppe von Flechten, die für ihre Anpassungsfähigkeit an Küstennähe bekannt sind.
Nahrung
Lichina confinis ist eine photoautotrophe Flechte, die Photosynthese betreibt. Sie enthält Algenzellen, die Lichtenergie aufnehmen und diese in chemische Energie umwandeln. Die Flechte erhält über die Algen ihre Nahrung und benötigt keine anderen Nährstoffquellen.
Image References