Acanthaluteres

Acanthaluteres ist eine Gattung von Kugelfischen, die zur Familie der Tetraodontidae gehört. Es ist eine relativ kleine Gattung mit vier Arten, die im Indopazifik beheimatet sind. Die Fische dieser Gattung sind für ihre leuchtenden Farben und ihre Fähigkeit bekannt, sich bei Gefahr zu einem Ball zusammenzurollen.

Häufige Namen

Die Fische der Gattung Acanthaluteres werden allgemein als „Stachelige Kugelfische“ bezeichnet. Dies ist auf die zahlreichen Stacheln zurückzuführen, die ihren Körper bedecken und als Verteidigungsmechanismus dienen. Zu den anderen gebräuchlichen Namen gehören „Stachelige Kugelige“ und „Kugelfische“.

Merkmale

Fische der Gattung Acanthaluteres zeichnen sich durch eine Reihe von Merkmalen aus, darunter:

  • Ein abgeflachter, runder Körper
  • Ein kleiner Mund mit kleinen, spitzen Zähnen
  • Große, hervorstehende Augen
  • Zahlreiche Stacheln, die ihren Körper bedecken
  • Die Fähigkeit, sich bei Gefahr zu einem Ball zusammenzurollen
  • Leuchtende Farben und Muster

Lebensraum

Fische der Gattung Acanthaluteres sind im Indopazifik beheimatet und kommen in einer Vielzahl von Lebensräumen vor, darunter:

  • Korallenriffe
  • Seegrasbetten
  • Felsvorsprünge
  • Sandböden

Sie kommen in Tiefen von 1 bis 50 Metern vor.

Arten

Es gibt vier Arten in der Gattung Acanthaluteres:

  • Acanthaluteres spilomelanurus (Bleeker, 1853) - Gepunkteter Kugelfisch
  • Acanthaluteres vittiger (Richardson, 1845) - Gestreifter Kugelfisch
  • Acanthaluteres cumulus (Hardy, 1984)
  • Acanthaluteres nigricans (H.M. Smith, 1949)

Verhalten

Fische der Gattung Acanthaluteres sind meist Einzelgänger und tagaktiv. Sie ernähren sich hauptsächlich von Wirbellosen, wie z. B. Krebstieren, Weichtieren und Würmern. Wenn sie bedroht werden, rollen sie sich zu einem Ball zusammen und ihre Stacheln stehen ab, um sie vor Raubtieren zu schützen. Sie können auch ein Gift produzieren, das für Raubtiere giftig ist.

Erhaltungszustand

Der Erhaltungszustand der Fische der Gattung Acanthaluteres ist derzeit nicht bekannt. Sie sind jedoch anfällig für die Überfischung und den Verlust von Lebensräumen. Es werden weitere Untersuchungen benötigt, um ihren Erhaltungszustand besser zu beurteilen.

Referenzen