Paraconcavus
Paraconcavus ist eine ausgestorbene Gattung von Pelycosauriern, die während des späten Perm vor etwa 260 Millionen Jahren lebten. Fossilien wurden in der Guadalupischen Formation in New Mexico, USA, gefunden. Die Gattung wurde erstmals 1999 von David Berman beschrieben, und die Typusart ist Paraconcavus hilli. Paraconcavus ist bekannt für seine ungewöhnliche, hohlförmige Schädelform, die es möglicherweise bei der Regulierung seiner Körpertemperatur geholfen hat. Der Schädel weist auch einen ungewöhnlichen, nach vorne gerichteten Fortsatz auf dem Hinterhauptbein auf, der bei anderen Pelycosauriern nicht zu beobachten ist.
Allgemeine Namen
Paraconcavus hat keine gebräuchlichen Namen.
Beschreibung
Paraconcavus war ein mittelgroßer Pelycosaurier mit einer geschätzten Länge von etwa 2 Metern. Wie andere Pelycosaurier hatte er einen großen, segelförmigen Rückenkamm, der möglicherweise zur Regulierung der Körpertemperatur oder zur Darstellung diente. Paraconcavus war jedoch durch seinen ungewöhnlichen Schädel gekennzeichnet, der hohl und nach oben gewölbt war. Diese Form führte dazu, dass die Augen des Tieres hoch oben auf dem Kopf platziert waren, was ihm möglicherweise eine gute Sicht auf seine Umgebung ermöglichte. Die genaue Funktion des hohlen Schädels ist unklar, wurde aber möglicherweise für die Thermoregulation oder die Signalübertragung verwendet.
Der Schädel von Paraconcavus war auch durch einen großen, nach vorne gerichteten Fortsatz auf dem Hinterhauptbein gekennzeichnet, einem Knochen, der sich am Hinterkopf befindet. Dieser Fortsatz ist bei anderen Pelycosauriern nicht zu beobachten und seine Funktion ist unklar. Es wurde spekuliert, dass er zur Befestigung von Muskeln oder zur Unterstützung des Segels verwendet wurde.
Umgebung
Paraconcavus lebte in einer feuchten, sumpfigen Umgebung im späten Perm. Er teilte seine Umgebung mit anderen Pelycosauriern, Therapsiden, frühen Reptilien und Amphibien.
Referenzen
- Berman, D. S. (1999). "A new caseid (Reptilia, Synapsida) from the Late Permian of New Mexico, with comments on caseid phylogeny." Journal of Vertebrate Paleontology, 19(3), 499-511.