Ruderschlangen - Hydrophis
Die Ruderschlangen (Hydrophis) sind eine Gattung von giftigen Meeresschlangen, die zur Familie der Giftnattern (Elapidae) gehören. Sie kommen hauptsächlich im Indopazifik vor und sind eine der am weitesten verbreiteten Gattungen von Meeresschlangen. Der Name „Ruderschlangen“ bezieht sich auf ihre paddelartigen Schwänze, die sie beim Schwimmen durch das Wasser antreiben.
Allgemeine Namen
Ruderschlangen werden auch als „See-Kobras“ bezeichnet, obwohl sie nicht eng mit den Kobras verwandt sind. Sie werden auch als „Seeschlangen“ bezeichnet, ein allgemeiner Begriff, der sich auf eine Vielzahl von Schlangenarten bezieht, die sich an ein Leben im Wasser angepasst haben.
Merkmale
Ruderschlangen haben eine Reihe von Merkmalen, die sie für ein Leben im Meer geeignet machen. Zu diesen Merkmalen gehören:
- Ein paddelartiger Schwanz, der beim Schwimmen durch das Wasser angetrieben wird.
- Eine seitlich abgeflachte Körperform, die das Schwimmen erleichtert.
- Nasenlöcher, die nach oben gerichtet sind und es ihnen ermöglichen, an der Wasseroberfläche zu atmen.
- Spezialisierte Drüsen, die Salz ausscheiden, was ihnen hilft, die Wasserbilanz zu halten.
- Giftige Zähne, die sie zum Jagen von Beutetieren wie Fischen, Garnelen und anderen Meerestieren einsetzen.
Lebensräume
Ruderschlangen kommen in tropischen und subtropischen Gewässern des Indopazifik vor. Sie bevorzugen flache Küstengebiete, Riffe und Mangrovenwälder. Sie können jedoch auch in tieferen Gewässern angetroffen werden.
Verhaltensweise
Ruderschlangen sind tagaktive Tiere, die sich am Tag auf Nahrungssuche begeben. Sie sind ausgezeichnete Schwimmer und verbringen die meiste Zeit im Wasser. Sie kommen nur zum Sonnenbaden oder zur Eiablage an Land. Ruderschlangen sind im Allgemeinen nicht aggressiv, aber sie können bei Bedrohung zubeißen. Ihr Gift ist sehr giftig und kann für den Menschen gefährlich sein.