Seeraben - Hemitripteridae

Die Seeraben, auch bekannt als Fledermausfische oder Fledermaus-Drachenfische, sind eine Familie von Meeresfischen, die zur Ordnung Scorpaeniformes gehören. Sie sind eine kleine Familie mit nur etwa 20 Arten, die in 5 Gattungen unterteilt sind. Sie werden in der Regel als tiefwasserlebende Fische angesehen, die in Tiefen von etwa 100 bis 1.000 Metern leben, aber einige Arten kommen auch in flacheren Gewässern vor.

Gemeinsame Namen

Die Seeraben werden im Englischen als "Sea robins" bezeichnet, was sich auf ihre großen, flügelartigen Brustflossen bezieht, die an die Flügel eines Vogels erinnern. Andere gebräuchliche Namen sind "Batfishes" oder "Bat-dragonfishes". Einige Arten werden auch als "Gurnards" bezeichnet, obwohl dieser Name eher für Arten aus der verwandten Familie Triglidae verwendet wird.

Merkmale

Seeraben haben einen charakteristischen, abgeflachten Körper mit einem großen Kopf und einem kleinen Maul. Ihre Brustflossen sind groß und flügelartig und werden zum Schwimmen und zum Stehen auf dem Meeresboden verwendet. Sie haben auch zwei lange, dünne Fäden, die von ihren Brustflossen ausgehen, die als Sinnesorgane dienen. Seeraben besitzen eine Reihe von Stacheln an ihren Rücken-, Becken- und Afterflossen, die bei Bedrohung als Abwehrmechanismus eingesetzt werden können. Die meisten Arten haben eine rötliche oder braune Farbe, die zur Tarnung auf dem Meeresboden dient.

Lebensräume

Seeraben kommen weltweit in den gemäßigten und tropischen Gewässern aller Ozeane vor. Sie bevorzugen felsige oder sandige Böden und können in Tiefen von etwa 100 bis 1.000 Metern gefunden werden. Einige Arten kommen auch in flacheren Gewässern vor und sind in Küstennähe zu finden.

Ernährung

Seeraben sind Fleischfresser, die sich von kleinen Fischen, Krebstieren, Weichtieren und anderen Wirbellosen ernähren. Sie verwenden ihre großen, flügelartigen Brustflossen, um Beute zu fangen, und ihr kleines Maul, um sie zu verschlingen.

Reproduktion

Die Fortpflanzung der Seeraben ist wenig erforscht, aber es wird vermutet, dass sie sich durch äußere Befruchtung vermehren. Weibchen legen Eier, die sich in der Wassersäule entwickeln. Die Larven der Seeraben sind pelagisch und verbringen ihre Jugendphase frei schwimmend im offenen Meer.

Referenzen