Merkmale
Arminazier zeichnen sich durch ihren plumpen, länglichen Körper und ihre zahlreichen, verzweigten Kiemen aus, die einen Kranz am Hinterleib bilden. Sie haben außerdem rhinophore, die als chemische Sensoren verwendet werden, um Beutetiere zu orten und zu identifizieren. Einige Arten haben auch eine orale Rinne, ein fleischiges Anhängsel, das verwendet wird, um Beutetiere zu manipulieren und an ihren Mund zu bringen.
Lebensraum
Arminazier sind in der Regel in küstennahen Gewässern zu finden und kommen sowohl in flachen Gezeitenzonen als auch in tieferen Wassertiefen vor. Sie kommen auf der ganzen Welt vor, mit einer größeren Artenvielfalt in tropischen und subtropischen Gewässern.
Diät
Arminazier sind Fleischfresser und ernähren sich in erster Linie von Schwämmen und Korallen. Sie haben einen spezialisierten Verdauungstrakt, der ihnen die Verdauung dieser nährstoffarmen Beutetiere ermöglicht. Einige Arten sind auch dafür bekannt, dass sie sich von anderen Nacktschnecken, Hydrozoen und sogar kleinen Fischen ernähren. Die meisten Arminazier tragen die Nematozysten ihrer Beutetiere, insbesondere von Schwämmen, als Verteidigungsmechanismus.
Fortpflanzung
Arminazier sind getrenntgeschlechtlich und vermehren sich durch äußere Befruchtung. Die Weibchen legen ihre Eier in langen, spiralförmigen Fäden, die an Felsen oder anderen Untergründen befestigt sind. Die Eier entwickeln sich zu frei schwimmenden Larven, die sich später in das adulte Stadium entwickeln.
Gattungen
Die Familie Arminidae umfasst die folgenden Gattungen:
- Arminia Leach, 1815
- Dermatobranchus Ehrenberg, 1831
- Janolus Bergh, 1880
- Marionia Bergh, 1880
- Pleurobranchaea Meckel, 1809
- Tritonia Cuvier, 1817
Referenzen