Meeräschen - Mugilidae

Die Meeräsche (Mugil cephalus) ist eine Art von Knochenfisch, der zur Familie der Meeräschen gehört. Sie kommt weltweit in Küstengewässern und Flussmündungen vor und ist eine wichtige Speisefischart. Meeräschen werden oft als „graue Meeräsche“ bezeichnet, um sie von anderen Arten der Gattung Mugil zu unterscheiden.

Merkmale

Meeräschen haben einen länglichen, torpedoförmigen Körper mit einem abgerundeten Kopf und einem kleinen Maul. Sie haben eine silberne Farbe mit einem grünlich-grauen Rücken. Meeräschen haben kleine, schuppige Schuppen und zwei Rückenflossen. Ihre Körperlänge beträgt typischerweise zwischen 30 und 70 Zentimetern, einige Exemplare können jedoch bis zu 1 Meter lang werden.

Lebensraum und Verbreitung

Meeräschen sind in gemäßigten und tropischen Küstengewässern weltweit verbreitet. Sie bevorzugen Brackwasser und leben in Flussmündungen, Lagunen, Buchten und anderen geschützten Küstengewässern. Manchmal wandern sie auch in Süßwasserströme ein.

Ernährung

Meeräschen sind Allesfresser und ernähren sich hauptsächlich von Algen, Detritus, kleinen Krebstieren und anderen wirbellosen Tieren. Sie ernähren sich, indem sie Sand und Schlamm aufnehmen und die Nahrungspartikel herausfiltern.

Fortpflanzung

Meeräschen laichen im offenen Meer. Die Weibchen legen Millionen von Eiern, die sich zu Larven entwickeln und später zu Jungfischen heranwachsen.

Bedeutung für den Menschen

Meeräschen sind eine wichtige Speisefischart in vielen Teilen der Welt. Sie werden sowohl von kommerziellen Fischern als auch von Freizeitfischern gefangen. Meeräschen werden auch in der Aquakultur gezüchtet.

Erhaltungszustand

Die Meeräsche ist eine weit verbreitete und häufige Art. Die Bestände werden von Überfischung und Lebensraumverlust bedroht. Allerdings werden sie von der IUCN als "am wenigsten bedenklich" eingestuft.

Referenzen